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Perfekten Hefeteig gelingsicher backen

Perfekten Hefeteig gelingsicher backen

Portionen 1 Hefezopf = 12 Portionen
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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Ruhezeit 1 Stunde 40 Minuten
Zeit gesamt 2 Stunden 10 Minuten

Zutaten

Für den Teig/ Für einen Hefezopf

  • 750 g Mehl Typ 405
  • 120 g Zucker
  • 350 ml Milch 3,5%
  • 100 g Butter
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Stück Ei

Zum Bestreichen

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

Anleitung
 

  • Als Erstes den Backofen auf 50°C vorheizen, hier wird der Hefeteig nachher gehen. Die Milch erwärmen, bis sie lauwarm ist.
  • Mehl in eine große Schüssel geben, das Salz verteile ich am Rand über dem Mehl. In die Mitte des Mehls mit der Hand eine Mulde drücken. In die Mulde den Zucker geben, darauf die Hefe mit den Fingern zerbröckeln.
  • Die Hälfte der lauwarmen Milch in die Mulde gießen. Nun verrühre ich mit den Fingern nur die Milch mit der Hefe und dem Zucker etwas.

Erste Ruhezeit

  • Anschließend die Schüssel mit einem Baumwoll- oder Leinentuch bedecken und auf die mittlere Schiene für 20 Minuten in den Backofen stellen. Den Backofen ausschalten, die Wärme ist nur dazu da, dass der Hefeteig gut aufgehen kann.
  • In der Zwischenzeit die Butter in einem Topf zerlassen und abkühlen, so dass sie lauwarm ist. Nach 20 Minuten die Schüssel aus dem Backofen nehmen, Backofen wieder einschalten und auf 50°C erwärmen.
  • Der „Vorteig“ sollte nun gut aufgegangen sein, Ihr erkennt es daran, dass das Milch-Zucker-Hefe-Gemisch in der Mulde schöne Blasen schlägt und die Menge sich ungefähr um die Hälfte vermehrt hat.
  • Jetzt alle Zutaten, die sich in der Schüssel befinden, die restliche lauwarme Milch (ggf. noch einmal aufwärmen), die zerlassene Butter sowie das Ei zu einer Teigkugel verkneten. Ich persönlich mache das mit den Händen, man kann dafür aber durchaus auch eine Küchenmaschine und die Knethaken benutzen.
  • Der Teig sollte ca. 10 Minuten gut durchgeknetet werden. Bitte auch nicht zu lange kneten, da der Teig sonst wieder klebrig werden kann und seine schöne Konsistenz verliert.

Zweite Ruhezeit

  • Habt Ihr den Teig zu einer schönen Kugel verknetet, so belasst diese in der Schüssel und deckt die Schüssel wieder mit Eurem schon zuvor benutzten Baumwoll- oder Leinentuch ab. Die Schüssel jetzt wieder in den aufgewärmten Backofen stellen und den Teig ca. 60 Minuten gehen lassen.
  • Nach einer Stunde Ruhezeit sollte Euer Hefeteig schön aufgegangen sein und sich mindestens verdoppelt haben. Euren Backofen heizt Ihr jetzt wieder auf 50°C vor.
  • Den Teig jetzt noch einmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder einer Backmatte 10 Minuten gut durchkneten und dabei abschlagen. Das heißt, Ihr knallt den Teig einfach mit etwas Power mehrmals auf die Arbeitsfläche. Es wird so gemacht, damit der Teig später gleichmäßig aufgeht beim Backen.
  • Jetzt könnt Ihr den Teig weiter verarbeiten und in die gewünschte Form bringen. Das heißt in meinem Fall habe ich einen runden Zopf geflochten und diesen in eine Springform gesetzt. Wenn ein Blechkuchen entstehen soll, so rollt Ihr den Teig gleichmäßig aus und ab geht es aufs Backblech.

Dritte Ruhzeit

  • Vor dem Backen muss der Teig nun noch einmal eine dritte Runde ruhen. Den Hefteig nun noch einmal in der Form oder auf dem Backblech abgedeckt in den Backofen schieben. Backofen ausschalten, damit es nicht zu heiß wird beim Gehen.
  • Nach 20-30 Minuten sollte Euer Teig in der Form oder auf dem Backblech wiederum gut aufgegangen sein.
  • Für meinen Zopf habe ich jetzt Eigelb und Milch verquirlt und die Oberfläche mit einem Backpinsel sehr vorsichtig eingepinselt. Bitte hier wirklich vorsichtig sein, denn Ihr wollt ja nicht, dass Euer schöner aufgegangener Hefeteig in sich zusammenfällt.
  • Zum Schluss den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze einstellen bzw. vorheizen und den Zopf ca. 30 MInuten auf mittlerer Schiene goldgelb abbacken. Bitte beachtet, dass alle Backöfen etwas unterschiedlich arbeiten. Während es bei mir 30 Minuten sind, können es bei Euch mehr oder weniger Minuten sein. Einfach das Backgut im Ofen beobachten. Auch beim Hefekuchen könnt Ihr die Stäbchenprobe anwenden.