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Dieses Blechkuchen Rezept ist schnell und einfach gemacht: Omas saftiger Buttermilchkuchen mit Kokos vom Blech aus lockerem Rührteig mit Buttermilch. Ein einfacher Kuchen, perfekt für Familienfeiern oder für den Grillabend mit vielen Gästen. Und auch am Sonntag geht so ein Stück Kokos-Buttermilchkuchen einfach immer!

Einfaches Rezept für Buttermilchkuchen vom Blech
Dieser Kuchen ist einer dieser Blechkuchen, die man einmal backt – und dann immer wieder. Omas saftiger Buttermilchkuchen mit Kokos vom Blech ist unkompliziert und genau das richtige Rezept, wenn viele mitessen oder spontan Kuchenhunger aufkommt.
Ich kenne ihn noch aus meiner Kindheit: einfacher Rührteig, Kokos obendrauf und nach dem Backen kommt Sahne ins Spiel – fertig ist ein Kuchen, der einfach immer gelingt.
Am besten schmeckt er ganz frisch. Ich esse ihn auch sehr gern noch lauwarm. Durch die Sahne wird er supersaftig und bleibt es auch für einige Tage (falls er so lange überlebt).
Wer keine Kokosflocken mag, der kann anstelle dessen übrigens auch Mandelblättchen zum Bestreuen nehmen.
Genauso schnell und einfach wie Buttermilchkuchen funktionieren übrigens auch mein Fantakuchen vom Blech und der schnelle Zwetschgenkuchen vom Blech mit Rührteig.
Das Wichtigste auf einen Blick
Backzeit & Temperatur
Der Buttermilchkuchen wird bei 180 °C Ober-/Unterhitze gebacken und braucht je nach Ofen etwa 25–30 Minuten.
Wann kommt die Sahne drauf?
Ganz wichtig: Die Sahne wird direkt nach dem Backen auf den heißen Kuchen gegossen. Nur so zieht sie richtig ein und macht den Kuchen unvergleichlich saftig.

Zutaten für den Kokos-Buttermilchkuchen
- Mehl Type 405
Sorgt für einen besonders feinen und lockeren Rührteig. Ideal für Kuchen vom Blech, die schön fluffig werden sollen. - Buttermilch
Macht den Kuchen wunderbar saftig und verleiht ihm eine leicht frische Note. Außerdem sorgt sie für eine lockere Krume. - Zucker
Gibt dem Buttermilchkuchen die nötige Süße und unterstützt eine schöne Bräune beim Backen. - Eier
Verbinden alle Zutaten zu einem geschmeidigen Rührteig und sorgen für Stabilität sowie Volumen im Kuchen. - Backpulver
Das wichtigste Triebmittel für einen locker aufgegangenen Kuchen. Damit wird der Rührteig schön luftig. - Salz
Eine kleine Menge reicht aus, um die Süße zu betonen und den Geschmack abzurunden. - Kokosflocken oder Kokosraspeln
Sorgen für das typische Kokosaroma und eine feine Textur. Sie machen den Kuchen besonders aromatisch und leicht knusprig obendrauf. - Schlagsahne
Wird über den heißen Kuchen gegossen und macht ihn extra saftig. Sie zieht wunderbar ein und rundet den Geschmack perfekt ab.
Buttermilch ist eine wichtige Zutat in diesem Rezept, denn sie sorgt für die typische Saftigkeit und die lockere Konsistenz des Kuchens. Wer mehr über Buttermilch, ihre Herstellung und ihre Eigenschaften erfahren möchte, findet hier weiterführende Informationen.

Buttermilchkuchen backen – so einfach geht’s
Die detaillierte Anleitung und genaue Mengenangaben findest du unten auf der Rezeptkarte auch zum Ausdrucken.
Rührteig zubereiten
Zuerst verrührst du Eier, Zucker und Buttermilch. Anschließend werden Mehl, Backpulver und Salz gesiebt und vermischt. Gebe nun die Mehlmischung zu den übrigen Zutaten und verrühre alles gut miteinander. Danach streichst du den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
Teig bestreuen
Vermische nun Kokosflocken und Zucker miteinander. Streue die Mischung gleichmäßig über den Teig. Backe den Kuchen anschließend bei 180°C auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 20 bis 25 Minuten goldbraun.
Kuchen begießen
Begieße den noch heißen Kuchen gleichmäßig mit der flüssigen Sahne.

Connys Tipps, damit der Kuchen garantiert saftig wird
Sahne: kalt oder warm – was funktioniert besser?
Ich verwende kalte Sahne aus dem Kühlschrank. Sie zieht besonders gut ein und verteilt sich gleichmäßig im warmen Kuchen.
Welches Blech ist ideal?
Ein klassisches tiefes Backblech ist perfekt. So bleibt der Kuchen schön hoch und die Sahne läuft nicht über.
Stäbchenprobe: woran du wirklich erkennst, dass er fertig ist
Das Stäbchen sollte ohne flüssigen Teig herauskommen, darf aber ruhig leicht feucht sein. Zu trocken gebacken verliert der Kuchen an Saftigkeit.
Häufige Fehler beim Buttermilchkuchen (und wie du sie vermeidest)
Kuchen wird trocken
Meist wurde der Kuchen zu lange gebacken. Da jeder Ofen anders ist, lohnt sich ein früher Blick hinein. Wichtig ist außerdem, die Sahne direkt nach dem Backen auf den heißen Kuchen zu geben – sonst zieht sie nicht mehr richtig ein.
Kokos wird zu dunkel
Kokos bräunt sehr schnell. Ist dein Ofen besonders stark oder steht das Blech weit oben, einfach die letzten Minuten locker mit Backpapier abdecken. So bleibt die Oberfläche schön goldbraun.
Sahne läuft weg statt einzuziehen
Das passiert, wenn der Kuchen schon abgekühlt ist. Die Sahne langsam auf den heißen Kuchen gießen, gern vorher ein paar kleine Löcher einstechen – so verteilt sie sich optimal.

Variationen: So kannst du Buttermilchkuchen abwandeln
- Mehr Kokos-Geschmack
Für extra Kokosaroma einfach zusätzliche Kokosraspeln in den Rührteig geben oder einen kleinen Teil der Buttermilch durch Kokosmilch ersetzen. - Mit Zimt, Vanille oder Zitrone
Zimt im Zucker passt besonders gut in der kälteren Jahreszeit. Vanille macht den Rührteig schön rund, Zitronenabrieb sorgt für eine frische Note und harmoniert perfekt mit Kokos und Sahne. - Mit Obst
Besonders gut passen Kirschen, Mandarinen (abgetropft), Aprikosen oder Ananasstücke. Das Obst einfach auf dem Teig verteilen und dann mit Kokos und Zucker bestreuen – so wird der Kuchen noch saftiger und fruchtig. - Ohne Kokos (alternative Beläge)
Wer keinen Kokos mag, lässt ihn einfach weg. Gehobelte Mandeln, Haselnusskrokant oder nur Zucker sind tolle Alternativen – auch pur bleibt der Kuchen herrlich saftig.

Aufbewahren & Haltbarkeit
Wie lange bleibt er saftig?
Omas saftiger Buttermilchkuchen mit Kokos vom Blech hält sich 2–3 Tage frisch. Am besten gut abgedeckt bei Zimmertemperatur aufbewahren, z. B. unter einer Kuchenglocke oder in einer Dose. Durch die Sahne bleibt der Kuchen schön weich – im Kühlschrank würde er eher fest werden und Kühlung ist daher nicht nötig.
Buttermilchkuchen einfrieren: klappt das?
Ja, das funktioniert problemlos. Den Kuchen in Stücke schneiden, luftdicht verpacken und einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen – er schmeckt danach fast wie frisch gebacken und bleibt saftig.
FAQ: Häufige Fragen zum Rezept für Buttermilchkuchen vom Blech
Zur Not ja. Du kannst normale Milch mit etwas Zitronensaft oder Essig mischen und kurz stehen lassen. Allerdings wird der Kuchen mit echter Buttermilch besonders saftig und locker – wenn möglich, greife ich immer zum Original.
Ja, Dinkelmehl Type 630 eignet sich gut als Ersatz für Weizenmehl 405. Der Kuchen wird dadurch minimal kompakter, bleibt aber trotzdem locker und saftig.
Weglassen würde ich sie nicht, denn sie macht den Kuchen erst richtig saftig. Alternativ kannst du Cremefine zum Kochen oder eine pflanzliche Sahne verwenden – wichtig ist nur, dass sie flüssig ist.
Ja, das ist sogar ideal. Durch das Durchziehen über Nacht wird der Kuchen noch saftiger und aromatischer. Einfach gut abdecken und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Beides funktioniert. Feine Kokosraspeln verteilen sich gleichmäßiger, grobe Kokosflocken sorgen für mehr Biss. Das ist reine Geschmackssache.
Ja, dann wird der Kuchen etwas höher. Die Backzeit kann sich dadurch leicht verlängern – am besten gegen Ende eine Stäbchenprobe machen.
Absolut. Der Kuchen enthält keinen Alkohol, ist mild im Geschmack und durch die Sahne besonders weich – perfekt auch für Kinder und ältere Gäste.


Buttermilchkuchen mit Kokos
Sterne anklicken zum BewertenNützliche Helfer
Zutaten
Für den Teig:
- 400 g Mehl Typ 405
- 300 ml Buttermilch
- 150 g Zucker
- 3 Eier
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
Zum Bestreuen:
- 200 g Kokosraspeln
- 150 g Zucker
Zum Begießen:
- 2 Becher Schlagsahne á 200 g
Anleitungen
- Backofen auf 180℃ Ober/Unterhitze vorheizen.
- 150 g Zucker und 3 Eier miteinander schaumig rühren.
- Nach und nach 300 ml Buttermilch hinzufügen und unterdessen weiterrühren.
- 400 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 1 Prise Salz in eine Schüssel sieben und miteinander vermischen.
- Nun die vermischten trockenen Zutaten zum Eier-Zucker-Buttermilch-Gemisch geben und alles noch einmal gut miteinander verrühren.
- Ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig darauf verteilen.
- 200 g Kokosraspeln und 150 g Zucker vermischen und den Teig gleichmäßig damit bestreuen. Wer es nicht so süß möchte, nimmt einfach etwas weniger Zucker.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene des Backofens für ca. 25 bis 30 Minuten goldgelb bis hellbraun backen. Darauf achten, dass die obere Kokosschicht nicht zu dunkel wird (gegebenenfalls mit die letzten 5 bis 10 Minuten mit Alufolie abdecken).
- Auf den noch heißen Kuchen 2 Becher Schlagsahne gleichmäßig verteilen. Diese kann, muss aber nicht, zuvor etwas aufgeschlagen werden. Mit 2 Bechern Sahne wird dieser besonders saftig, wer es nicht so gehaltvoll mag, kann einen Becher Sahne weglassen.
- Abschließend den Kuchen auskühlen lassen oder noch lauwarm genießen.
Connys Anmerkungen
Nährwertangaben
Diese Angaben sind Richtwerte und wurden mittels Rezeptrechner errechnet.
WIE GEFÄLLT DIR MEIN REZEPT?
Hast du das Rezept schon ausprobiert? Dann erzähl mir gern, wie es dir gelungen ist! Hinterlasse einfach einen Kommentar hier unter dem Beitrag oder schreib mir auf Instagram, wie dir das Rezept geschmeckt hat. Ich freue mich über dein Feedback – ob Lob, Anregungen oder nette Kritik – alles ist willkommen! Liebe Grüße




Conny-Susanne
Ich bin Conny – leidenschaftliche Familienköchin, Foodbloggerin und stolze Oma. In meiner Küche wird seit Jahren geschnippelt, probiert und verbessert, oft mit einer guten Portion Humor. Hier findest du nur Rezepte, die in meiner Küche erprobt und gelingsicher sind – einfach, zuverlässig und mit viel Herz. 💛