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Saftiger Karottenkuchen vom Blech mit Öl – dieses einfache Rezept gelingt schnell und der Blechkuchen bleibt herrlich frisch. Mit Haselnüssen, fein geriebenen Möhren und cremigem Frischkäse-Frosting schmeckt er wie Omas Möhrenkuchen und erinnert an den klassischen Schweizer Rüblikuchen – perfekt für Familie, Freunde oder einfach für die Seele. Durch die Zubereitung auf dem Blech ist er ideal für viele Gäste und lässt sich wunderbar vorbereiten.

Einfacher Karottenkuchen vom Blech
Manche Kuchenrezepte begleiten einen ein Leben lang – dieser Karottenkuchen vom Blech gehört für mich ganz klar dazu. Er ist unkompliziert, verlässlich und genau das Richtige, wenn ein Kuchen ohne großen Aufwand gelingen soll.
Durch Karotten und Öl im Teig wird und bleibt er super saftig und mit dem cremigen Frischkäse-Frosting entsteht daraus ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt.
Ich backe diesen Blechkuchen wie auch meinen Fantakuchen mit Schmand, den Buttermilchkuchen vom Blech und meinen leckeren Apfelmuskuchen seit Jahren immer wieder – gerade wenn es schnell gehen soll oder viele Gäste mitessen. Er ist zuverlässig, unkompliziert und kommt wirklich immer gut an.
Warum Karottenkuchen mit Öl besonders saftig wird
Öl ist im Karottenkuchen ein echter Gamechanger. Im Gegensatz zu Butter bleibt Öl auch bei kühleren Temperaturen flüssig – das sorgt dafür, dass der Kuchen lange saftig bleibt und nicht austrocknet.
Weitere Vorteile von Öl:
- Der Blechkuchen bleibt einige Tage saftig
- Ideal zum Vorbereiten
- Gleichmäßige, lockere Krume
Verwendet werden können milde Pflanzenöle wie Sonnenblumen- oder Rapsöl – sie bringen keine Eigennote mit und lassen den Möhren- und Nussgeschmack schön zur Geltung kommen.

Zutaten für das Karottenkuchen Rezept
Für den Rührteig
- Dinkelmehl Type 630
Dinkelmehl sorgt für eine feine, lockere Krume und macht den Kuchen etwas aromatischer als klassisches Weizenmehl. - Zucker
Er bringt die nötige Süße in den Teig und unterstützt eine schöne Bräune beim Backen. - Karotten
Fein gerieben machen sie den Kuchen besonders saftig und geben ihm die typische Möhrenkuchen-Note. - Pflanzenöl
Öl hält den Karottenkuchen lange frisch und sorgt dafür, dass er noch Tage saftig bleibt. - Haselnüsse, gemahlen
Sie verleihen dem Kuchen ein nussiges Aroma und tragen zusätzlich zur Saftigkeit bei. - Eier
Eier binden alle Zutaten und geben dem Rührteig Stabilität und Struktur. - Backpulver
Das Backpulver sorgt dafür, dass der Kuchen schön aufgeht und locker wird. - Zimt
Zimt rundet den Geschmack ab und passt perfekt zu Karotten und Nüssen. - Salz
Eine kleine Prise hebt die Süße hervor und bringt die Aromen ins Gleichgewicht.
Karotten sind nicht nur lecker und saftig im Kuchen – sie enthalten auch wertvolle Nährstoffe wie Carotinoide und Vitamine. Mehr über Herkunft, Inhaltsstoffe und gesundheitliche Vorteile von Möhren liest du beim Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Für Frosting & Deko
- Frischkäse
Er bildet die cremige Basis für das Frosting und sorgt für einen frischen, leicht säuerlichen Kontrast zum süßen Kuchen. - Puderzucker
Macht das Frosting süß und sorgt für eine glatte, streichfähige Konsistenz. - Zitronensaft
Ein Spritzer Zitrone bringt Frische ins Frosting und balanciert die Süße perfekt aus. - Pistazien, gehackt
Sie sorgen für einen kleinen Crunch und einen schönen Farbkontrast auf dem Kuchen. - Marzipan-Möhren
Die klassische Deko macht den Karottenkuchen optisch zum Hingucker – besonders hübsch für Gäste zu Ostern.

Karottenkuchen vom Blech einfach & schnell zubereiten
Hier zeige ich dir alle Schritte mit Bildern – die genauen Zutatenmengen und die Druckversion findest du weiter unten in der Rezeptkarte.
Karottenkuchen zubereiten
Schritt 1: Zuerst belegst du dein Backblech mit Backpapier und heizt deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Schritt 2: Die Karotten schälst du und raspelst sie anschließend grob oder fein, jenachdem wie du es bevorzugst. Ich habe eine grobe Reibe verwendet.

Schritt 3: Dann schlägst du Eier mit Zucker und Salz für ca. 6 bis 8 Minuten schaumig. Die Masse nimmt während dieser Zeit etwa dreifach an Volumen zu.

Schritt 4: Nun vermischst du Dinkelmehl, Zimt und Backpulver miteinander und rührst die Mischung vorsichtig mit einem Schneebesen unter den Eischaum, bis keine Mehlnester mehr erkennbar sind.

Schritt 5: Die geraspelten Karotten und gemahlene Haselnüsse rührst du danach ebenfalls unter den Teig, am besten macht sich das mit einem großen Löffel.

Schritt 6: Den Kuchenteig füllst du nun gleichmäßig auf das vorbereitete Backblech und streichst ihn glatt. Du backst den Karottenkuchen für ca. 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens und machst die Stäbchenprobe. Anschließend lässt du den Kuchen komplett auskühlen.

Frosting zubereiten
Schritt 7: Für das Frischkäse Frosting verrührst du den KALTEN Frischkäse langsam mit Zitronensaft und Puderzucker. Sollte dein Puderzucker stark klumpen, dann siebe ihn vor Verwendung. Das Frosting ist dickflüssig und wird später auf dem Blechkuchen fester, härtet aber nicht vollständig aus wie Zuckerguss.

Schritt 8: Gleichmäßig verteilst du das Frischkäse Frosting auf dem erkalteten Karottenkuchen und streichst es glatt.

Karottenkuchen dekorieren
Schritt 9: Zum Schluss streust du die gehackten Pistazien über den Kuchen und setzt die Marzipan-Möhren darauf. Ich hatte 12 Möhren, so bekommt jedes zweite Stück eine Möhre.

Mein EXTRA TIPP: Die Marzipan-Möhren weichen mit der Zeit im Frosting auf und geben Farbe ab. Deshalb empfehle ich die Dekoration mit den Möhren erst kurz vor Servieren des Karottenkuchens.

Häufige Fehler beim Karottenkuchen vermeiden
- Der Kuchen wird zu trocken:
Meist liegt es daran, dass am Öl gespart wurde. Auch eine zu lange Backzeit kann den Kuchen austrocknen – daher lieber rechtzeitig die Stäbchenprobe machen. - Der Kuchen geht nicht richtig auf oder fällt zusammen:
Ein häufiger Grund ist altes oder falsch dosiertes Backpulver. Außerdem sollte der Backofen während der ersten zwei Drittel der Backzeit nicht geöffnet werden, da der Temperaturabfall dazu führen kann, dass der Kuchen in sich zusammenfällt. Wichtig ist auch, den Teig nicht zu stark zu rühren, damit er locker bleibt. - Der Kuchen wird kompakt statt locker:
Wenn Mehl und Backtriebmittel zu kräftig untergerührt werden, kann der Teig seine Luftigkeit verlieren. Hier reicht es völlig, die trockenen Zutaten nur kurz unterzuheben, bis alles gerade so vermischt ist. - Das Frischkäse-Frosting wird flüssig oder läuft vom Kuchen:
Der Kuchen muss vollständig ausgekühlt sein, bevor das Frosting aufgetragen wird. Außerdem sollte der Frischkäse direkt aus dem Kühlschrank kommen – zu warmer Frischkäse wird schnell weich und verliert seine Standfestigkeit. - Das Frosting wird zu süß oder zu fest:
Puderzucker immer nach und nach unterrühren und zwischendurch probieren. Ein Spritzer Zitronensaft hilft nicht nur beim Geschmack, sondern macht das Frosting auch etwas geschmeidiger.
Diese Fehler kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut – genau deshalb achte ich bei diesem Karottenkuchen besonders auf die kleinen Details, die am Ende den Unterschied machen.

Varianten & Abwandlungen
- Ohne Haselnüsse:
Wenn Nüsse nicht vertragen werden oder du es schlichter magst, kannst du die Haselnüsse problemlos durch gemahlene Mandeln ersetzen oder komplett weglassen. Der Karottenkuchen bleibt trotzdem saftig, da die Möhren und das Öl genug Feuchtigkeit liefern. - Ohne Frosting:
Der Kuchen schmeckt auch pur richtig gut. Einfach nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben – so wird er zum unkomplizierten Alltagskuchen oder zur klassischen Kaffee-und-Kuchen-Variante. - Als klassischer Rüblikuchen:
Statt Frischkäse-Frosting passt ein Zitronen-Zuckerguss perfekt. Er bringt Frische, ist schnell gemacht und erinnert geschmacklich stark an den traditionellen Rüblikuchen, wie man ihn aus der Schweiz kennt. - Besonders saftig:
Für extra Saftigkeit kannst du einen kleinen Teil der Karotten sehr fein pürieren und unter den Teig mischen. Das sorgt für eine noch feuchtere Konsistenz, ohne dass der Kuchen matschig wird. - Für das Backblech anpassen:
Wenn du den Kuchen besonders hoch möchtest, kannst du ihn auch auf einem kleineren Blech backen und die Backzeit leicht verlängern. Die Stäbchenprobe zeigt dir zuverlässig, wann er fertig ist. - Für Kindergeburtstage:
Der Karottenkuchen lässt sich wunderbar kindgerecht abwandeln: Einfach das Frischkäse-Frosting mit bunten Streuseln, Smarties oder kleinen Zuckerfiguren dekorieren. Alternativ kannst du den Kuchen in kleine Quadrate schneiden oder mit Ausstechformen Motive ausstechen – so wird aus dem Blechkuchen im Handumdrehen ein echtes Party-Highlight für Kinder.

Karottenkuchen vom Blech aufbewahren & einfrieren
- Im Kühlschrank:
Gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox hält sich der Karottenkuchen mit Frosting etwa 2–3 Tage frisch. Durch das Öl im Teig trocknet er auch im Kühlschrank nicht so schnell aus. Vor dem Servieren am besten kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit sich Aroma und Konsistenz optimal entfalten. - Ohne Frosting einfrieren:
Der Karottenkuchen lässt sich sehr gut einfrieren, am besten in Stücke geschnitten und einzeln verpackt. So kannst du bei Bedarf genau die Menge auftauen, die du brauchst. Tiefgekühlt hält er sich problemlos mehrere Wochen. - Mit Frosting einfrieren:
Möglich, aber nicht ideal. Das Frischkäse-Frosting kann nach dem Auftauen etwas an Struktur verlieren und wässrig werden. Für das beste Ergebnis empfehle ich daher, den Kuchen ohne Frosting einzufrieren und das Frosting frisch zuzubereiten. - Auftauen & Servieren:
Zum Auftauen den Kuchen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Kurz vor dem Servieren schmeckt er besonders gut, wenn er nicht mehr ganz kühl ist – dann ist er wieder herrlich saftig wie frisch gebacken.

FAQ | Häufige Fragen zum Karottenkuchen mit Öl
Öl sorgt dafür, dass der Karottenkuchen besonders saftig bleibt, da es auch bei kühleren Temperaturen flüssig ist. Im Gegensatz zu Butter trocknet der Kuchen dadurch weniger schnell aus und schmeckt oft sogar am nächsten Tag noch besser.
Am besten eignen sich milde, geschmacksneutrale Öle wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Sie unterstützen die Saftigkeit des Kuchens, ohne den feinen Möhren- und Nussgeschmack zu überdecken.
Ja, dieser Blechkuchen eignet sich hervorragend zum Vorbereiten. Du kannst ihn problemlos einen Tag vorher backen, da er durch das Öl und die Karotten schön frisch bleibt. Das Frosting am besten erst kurz vor dem Servieren auftragen.
Fein geriebene Karotten, ausreichend Öl und die richtige Backzeit sind entscheidend. Außerdem sollte der Kuchen nicht zu lange gebacken werden – die Stäbchenprobe hilft, den perfekten Zeitpunkt zu treffen.
Ja, das Rezept lässt sich problemlos halbieren oder auf ein kleineres Blech umrechnen. Die Backzeit kann sich dabei leicht verkürzen, daher den Kuchen rechtzeitig prüfen.
Ja, die Haselnüsse können weggelassen oder durch gemahlene Mandeln ersetzt werden. Der Kuchen bleibt durch die Möhren und das Öl trotzdem saftig und locker.
Absolut. Der Kuchen ist mild im Geschmack und kommt bei Kindern sehr gut an. Für Kindergeburtstage kann das Frosting bunt dekoriert werden.
Der Kuchen lässt sich sehr gut einfrieren, am besten ohne Frosting. In Stücke geschnitten und gut verpackt hält er sich mehrere Wochen im Gefrierfach.
Ja, der Kuchen schmeckt auch ohne Frosting sehr gut. Alternativ passt ein einfacher Zitronenguss oder etwas Puderzucker hervorragend dazu.


Karottenkuchen vom Blech
Sterne anklicken zum BewertenNützliche Helfer
Zutaten
Für den Teig
- 500 g Karotten
- 200 g Gemahlene Haselnüsse
- 300 g Dinkelmehl 630
- 200 g Zucker
- 250 ml Pflanzenöl
- 1 Päckchen Backpulver
- 2 TL Zimt
- 1/4 TL Salz
- 6 Eier
Für Frischkäse Frosting & Deko
- 500 g Frischkäse kalt (direkt aus dem Kühlschrank)
- 150 g Puderzucker
- 2 EL Zitronensaft
- 2 EL Pistazien gehackt
- 12 Marzipan Möhren
Anleitungen
Karottenkuchen zubereiten
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
- 500 g Karotten schälen und nach Belieben fein oder grob raspeln.
- 200 g Zucker, 1/4 TL Salz und 6 Eier sehr schaumig schlagen, ca. 6 bis 8 Minuten.
- 300 g Dinkelmehl 630 , 2 TL Zimt und 1 Päckchen Backpulver mischen und sieben, vorsichtig mit einem Schneebesen unter den Eischaum heben, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
- Dann 200 g gemahlene Haselnüsse und geraspelte Karotten ebenso unter den Teig heben.
- Den Teig auf das vorbereitete Backblech füllen und glatt streichen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene des Backofens für ca. 20 bis 25 Minuten backen und dann eine Stäbchenprobe machen. Nach dem Backen den Karottenkuchen komplett auskühlen lassen.
Frosting zubereiten
- 500 g Frischkäse mit 150 g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft langsam verrühren
- Den Kuchen mit dem Frischkäse Frosting bestreichen.
Karottenkuchen dekorieren
- Den Kuchen mit 2 EL Pistazien (gehackt) und 12 Marzipan Möhrenn dekorieren, solange das Frosting noch nicht getrocknet ist.
Connys Anmerkungen
Nährwertangaben
Diese Angaben sind Richtwerte und wurden mittels Rezeptrechner errechnet.
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Conny-Susanne
Ich bin Conny – leidenschaftliche Familienköchin, Foodbloggerin und stolze Oma. In meiner Küche wird seit Jahren geschnippelt, probiert und verbessert, oft mit einer guten Portion Humor. Hier findest du nur Rezepte, die in meiner Küche erprobt und gelingsicher sind – einfach, zuverlässig und mit viel Herz. 💛