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Wenn du cremige Pastasaucen magst und es gern ein bisschen würzig hast, dann wirst du dieses Pesto alla Calabrese Rezept lieben. Das italienische Paprikapesto aus Kalabrien ist schnell gemacht, unglaublich aromatisch und perfekt, wenn du deiner Pasta mal eine scharfe Abwechslung gönnen möchtest. Ich bereite es neben Pesto Rosso und Rucola Pesto schon seit Jahren immer wieder zu – meistens dann, wenn ich eine unkomplizierte, aber richtig geschmackvolle Sauce für meine Nudeln brauche.

Was ist Pesto alla Calabrese?
Pesto alla Calabrese ist ein cremiges Paprikapesto aus der italienischen Region Kalabrien. Im Gegensatz zum klassischen Basilikumpesto wird es aus roten Paprika, Ricotta, Knoblauch, Parmesan und etwas Chili hergestellt. Das Ergebnis ist ein herrlich mild-würziger Geschmack mit einer angenehmen Schärfe und einer wunderbar cremigen Konsistenz.
Während viele Pestos wie Bärlauchpesto und Pesto Genovese eher kräuterlastig sind, bringt dieses Paprika-Pesto eine natürliche Süße und Tiefe mit – besonders, wenn du die Paprika vorher röstest. Genau das macht es zu einem meiner Lieblingspestos, denn es passt einfach zu so vielen Gerichten.
Im Herbst mag ich als Abwechslung das Kürbispesto und mein Spinat Pesto genieße ich das ganze Jahr über.
Warum du dieses Paprikapesto unbedingt probieren solltest
Was ich an hausgemachtem Pesto liebe: Ich entscheide selbst, wie scharf, wie cremig und wie intensiv es am Ende wird. Und ehrlich: Der Geschmack schlägt jedes gekaufte Glas um Längen.
- Frischer als jedes Fertigpesto
- Schärfe und Cremigkeit individuell anpassbar
- Perfekt für Pasta, Brot, Bowls oder als Dip
- In nur 10 Minuten fertig
Gerade an Tagen, an denen es schnell gehen soll, ist dieses Pesto meine Geheimwaffe.

Zutaten für das Calabrese Pesto
- Rote Spitzpaprika
Bringt natürliche Süße und eine herrlich frische Paprikanote ins Pesto. Geröstet entwickelt sie ein leicht rauchiges Aroma und macht das Pesto besonders aromatisch. - Rote Chili
Sorgt für die typische kalabrische Würze. Du kannst die Schärfe ganz nach deinem Geschmack anpassen – von mild bis feurig. - Olivenöl
Gibt dem Pesto seine geschmeidige Konsistenz und verbindet alle Aromen miteinander. Ein gutes, fruchtiges Öl macht hier wirklich einen Unterschied. - Ricotta
Verleiht dem Pesto seine cremige, samtige Textur. Der milde Geschmack rundet die würzigen Zutaten perfekt ab. - Knoblauch
Ein Klassiker in italienischen Pestos: sorgt für Tiefe, Würze und das typische mediterrane Aroma. - Mandeln (gemahlen und blanchiert)
Geben dem Pesto eine leichte Nussnote und sorgen für eine wunderbar cremige, stabile Konsistenz. Eine tolle Alternative zu Pinienkernen. - Parmesan oder Pecorino (gerieben)
Bringt salzige Würze und Umami. Parmesan wirkt milder, Pecorino kräftiger – je nachdem, wie intensiv du den Geschmack magst. - Salz und Pfeffer
Zum Abschmecken – sie heben die Aromen hervor und bringen das Pesto auf den Punkt.
Wenn du mehr über Auswahl, Lagerung und Zubereitung von Paprika erfahren möchtest, findest du beim Bundeszentrum für Ernährung hilfreiche Informationen: Paprika – Einkauf & Lagerung.

Pesto Calabrese Zubereitung in 10 Minuten
Die genauen Mengenangaben mit Anleitung zum Ausdrucken findest du weiter unten in der Rezeptkarte.
Schritt 1: Wasche die Spitzpaprika-Schoten, halbiere sie anschließend und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie dann in grobe Stücke.

Schritt 2: Wasche die Chilischote, schneide den Stiel ab und die Schote in grobe Stücke (die Kerne musst du nicht entfernen).

Schritt 3: Schäle nun die Knoblauchzehe und schneide sie ebenso in grobe Stücke.

Schritt 4: Fülle die Paprikastücke, Chilistücke, Knoblauch, geriebenen Parmesan, gemahlene Mandeln und Olivenöl in einen Multizerkleinerer. Wenn du einen Pürierstab benutzt, dann fülle die Zutaten am besten in ein hohes Gefäß, damit dir das Pesto nicht durch die Küche fliegt.

Schritt 5: Mixe bzw. püriere nun alle Zutaten ca. 2 Minuten bis zur gewünschten Konsistenz.

Schritt 6: Zum Schluss rührst du den Ricotta unter das Pesto und schmeckst es mit Salz und Pfeffer nach Belieben ab.

Schritt 7: Zur Aufbewahrung empfehle ich ein Schraubglas. Fülle das Pesto hinein und bedecke es mit einem Esslöffel Olivenöl. So bleibt das Paprikapesto länger haltbar. Verschließe das Glas mit dem Deckel und bewahre es unbedingt im Kühlschrank auf.

Connys Tipps für Pesto alla Calabrese
Paprika gut abtrocknen
Wenn du die Paprikaschoten nicht gut abtrocknest, wird das Pesto schnell zu dünn oder wässrig. Ein kurzes Abtupfen mit Küchenpapier sorgt für eine schön cremige Konsistenz.
Ricotta für perfekte Cremigkeit verwenden
Ricotta macht das Pesto samtig und mild. Frischkäse funktioniert zwar, verändert aber Geschmack und Textur. Wenn du das typische „Calabrese-Gefühl“ möchtest, bleib beim Ricotta.
Chili vorsichtig dosieren
Calabrese Pesto darf würzig sein, aber jeder empfindet Schärfe anders. Taste dich langsam heran – nachwürzen geht immer, zurückrudern dagegen kaum.
Saubere Gläser und Öl zum Abdecken
Bewahre das Pesto in sauberen Gläsern auf und decke die Oberfläche mit etwas Olivenöl ab. So bleibt es frisch, trocknet nicht aus und hält im Kühlschrank mehrere Tage.
Nicht zu lange pürieren
Lange Mixzeiten können das Öl bitter machen und die Konsistenz verwässern. Am besten kurz und kräftig mixen, bis alles cremig verbunden ist.
Mandeln optional anrösten
Ein kurzes Anrösten der Mandeln intensiviert das Aroma. Kein Muss – aber ein kleiner Schritt mit großem Effekt.

Wozu passt das Paprikapesto?
Ich liebe die Vielseitigkeit dieses Pestos – es passt wirklich zu so vielen Gerichten und bringt überall eine frische, cremige Würze hinein. Hier findest du meine liebsten Einsatzmöglichkeiten:
• Zu Pasta aller Art
Ein absoluter Klassiker! Besonders gut harmoniert das cremige Pesto Calabrese mit Formen wie Fusilli, Penne oder Orecchiette, weil die Sauce sich wunderbar in den Rillen sammelt. Einfach unterheben und fertig ist ein schnelles, aromatisches Pastagericht.
• Als Brotaufstrich
Auf frischem Ciabatta, Baguette oder geröstetem Brot ist das Paprikapesto ein echter Genuss. Es ersetzt Butter oder Kräuterquark und macht jede Brotzeit zu etwas Besonderem – ideal auch für Gäste.
• Als Dip zu Gemüse und Antipasti
Perfekt für Rohkost-Sticks, gegrilltes Gemüse oder eine bunte Antipasti-Platte. Das Pesto bringt cremige Frische und bindet die Aromen der Beilagen wunderbar zusammen.
• Zu Ofenkartoffeln oder Kartoffelwedges
Ein kleiner Geheimtipp: Das leicht süßliche Paprika-Aroma passt hervorragend zu gebackenen Kartoffeln. Das Calabrese Pesto einfach als Dip servieren oder mit einem Klecks Sauerrahm kombinieren.
• In Bowls als würzige Basis
Egal ob mediterrane Bowls, Couscous-Bowls oder Pasta-Bowls – ein Löffel Paprikapesto untergemischt verleiht dem Gericht im Handumdrehen mehr Tiefe und Cremigkeit.
• Als Grillbeilage
Zu Fleisch, Fisch oder Grillgemüse ist das Pesto eine großartige Ergänzung. Es bringt Farbe auf den Teller und harmoniert besonders gut mit Rauch- und Röstaromen vom Grill.

Vegane oder alternative Varianten
Natürlich kannst du dein Pesto alla Calabrese ganz unkompliziert an verschiedene Ernährungsweisen oder Geschmäcker anpassen. Hier ein paar leckere Varianten, die bei mir in der Küche schon oft zum Einsatz kamen:
• Vegane Variante
Ersetze Ricotta und Parmesan einfach durch Cashewmus und Hefeflocken. Das Cashewmus bringt eine angenehme Cremigkeit, während die Hefeflocken eine würzige, leicht käsige Note liefern. Die Konsistenz bleibt wunderbar sämig – ideal, wenn du vegan kochst, aber nicht auf Geschmack verzichten möchtest.
• Low-Carb-Variante
Wenn du es etwas leichter möchtest, reduziere den Paprikaanteil minimal und erhöhe die Menge Ricotta. Dadurch wird das Pesto noch cremiger und sättigt besser, ohne viele Kohlenhydrate. Perfekt für alle, die bewusst genießen wollen.
• Extra würzig
Eine kleine Prise geräuchertes Paprikapulver oder eine zusätzliche Spur Chili kann wahre Wunder bewirken. Das Pesto bekommt dadurch mehr Tiefe und einen Hauch Rauchigkeit, der besonders gut zu Pasta oder gegrilltem Gemüse passt.
• Mediterrane Variation
Für eine frische, mediterrane Note kannst du getrocknete Tomaten, Basilikum oder ein paar frische Kräuter ergänzen. Die Tomaten bringen eine leichte Süße und Intensität, während Basilikum für einen sommerlichen Geschmack sorgt – ideal, wenn du gern ein bisschen Abwechslung in deinem Pesto Calabrese möchtest.

FAQ | Häufige Fragen zu Pesto Calabrese
Nein, du kannst sie – so wie ich – auch roh verwenden. Geröstete Paprika entwickeln jedoch ein intensiveres Aroma und machen das Pesto deutlich geschmackvoller. Außerdem sorgt das Rösten für eine angenehm weiche Konsistenz, die sich perfekt pürieren lässt.
Traditionell hat es eine leichte bis mittlere Schärfe. Du kannst die Chili-Menge aber problemlos anpassen, je nachdem, ob du es lieber mild oder richtig würzig magst. Auch unterschiedliche Chili-Sorten verändern den Charakter des Pestos.
Im Kühlschrank hält es sich – mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt – etwa 4 bis 5 Tage. Wenn du auf Vorrat kochen möchtest, kannst du es sehr gut einfrieren; Geschmack und Konsistenz bleiben dabei nahezu unverändert.
Ja, das klappt wunderbar. Ersetze Ricotta und Parmesan durch Cashewmus und Hefeflocken oder vegane Käsealternativen. Die Cremigkeit bleibt erhalten und der Geschmack wird angenehm mild-nussig.
Ja, Cashews, Walnüsse oder Pinienkerne funktionieren ebenfalls sehr gut. Jede Nuss bringt ihren eigenen Geschmack mit – Cashews machen das Pesto besonders mild, Walnüsse eher kräftig.
Kurze Nudeln wie Fusilli, Penne oder Casarecce sind ideal, weil sie die cremige Sauce gut aufnehmen. Auch Orecchiette oder Farfalle funktionieren toll, wenn du etwas Struktur im Gericht möchtest.


Pesto alla Calabrese – Paprikapesto Rezept
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Zutaten
- 100 g blanchierte gemahlene Mandeln
- 120 ml Olivenöl
- 100 g Ricotta
- 50 g Parmesan oder Pecorino gerieben
- 2 rote Spitzpaprika
- 1 rote Chili
- 1 Knoblauchzehe
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
Anleitungen
- 2 rote Spitzpaprika waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen, danach in grobe Stücke schneiden.
- 1 rote Chili waschen, den Stiel abschneiden. Die Schote in grobe Stücke schneiden.
- 1 Knoblauchzehe schälen und klein hacken.
- Paprika, Chili und Knoblauch zusammen mit 100 g blanchierte gemahlene Mandeln, 50 g Parmesan oder Pecorino und 120 ml Olivenöl in einen Multizerkleinerer geben (alternativ in eine Rührschüssel, wenn du einen Pürierstab zum Pürieren nutzt).
- Die Zutaten im Multizerkleinerer oder mit einem Püriestab ca. 2 Minuten fein pürieren.
- Zum Schluss den Ricotta unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das fertige Pesto in Schraubgläser abfüllen, mit 1 EL Olivenöl bedecken, gut verschließen und im Kühlschrank lagern.
Connys Anmerkungen
Nährwertangaben
Diese Angaben sind Richtwerte und wurden mittels Rezeptrechner errechnet.
WIE GEFÄLLT DIR MEIN REZEPT?
Hast du das Rezept schon ausprobiert? Dann erzähl mir gern, wie es dir gelungen ist! Hinterlasse einfach einen Kommentar hier unter dem Beitrag oder schreib mir auf Instagram, wie dir das Rezept geschmeckt hat. Ich freue mich über dein Feedback – ob Lob, Anregungen oder nette Kritik – alles ist willkommen! Liebe Grüße















Schmeckt ausgezeichnet
Vielen lieben Dank Roswitha 🙂