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Omas saftiger Rotweinkuchen gehört zu den besten klassischen Rührkuchen aus der Kastenform. Das einfache Original-Rezept wird mit Öl statt Butter gebacken und bleibt dadurch besonders lange locker und frisch. Kakao und Schokolade sorgen für ein schokoladiges Aroma, während der Rotwein den Kuchen wunderbar saftig macht. Wenn du ein schnelles und einfaches Kastenkuchenrezept für die Kaffeetafel suchst, das garantiert gelingt, wirst du diesen Rotweinkuchen lieben.

Omas Rotweinkuchen – super saftig mit Öl
Wenn es einen Kuchen gibt, der bei uns schon seit Jahrzehnten auf Kaffeetafeln, Geburtstagen und Familienfeiern landet, dann ist es Rotweinkuchen. Das Besondere daran: Er bleibt mehrere Tage wunderbar saftig und schmeckt oft am zweiten oder dritten Tag sogar noch besser als frisch gebacken.
Der Rotwein sorgt nicht nur für das typische Aroma, sondern hält den Kastenkuchen zusammen mit dem Öl besonders locker und feucht. Die Kombination aus Kakao und Schokolade macht ihn wunderbar schokoladig, ohne zu süß zu werden.
Für mich gehört dieser Kuchen zu den Klassikern, die man immer wieder backt. Die Zutaten hat man meist im Haus und der Teig ist in wenigen Minuten zusammengerührt. Genau deshalb ist Omas Rotweinkuchen bis heute eines meiner liebsten Rezepte für spontane Kaffeebesuche.
Warum du diesen Rotweinkuchen nach Omas Rezept lieben wirst
- schnell und einfach zusammengerührt
- besonders saftig durch Öl und Rotwein
- herrlich schokoladig durch Kakao und Raspelschokolade
- perfekt für die Kastenform
- schmeckt mehrere Tage frisch
- ideal zum Vorbereiten
- gelingt auch Backanfängern
- ein echter Kuchenklassiker wie früher

Diese Zutaten brauchst du
Für diesen einfachen Rotweinkuchen brauchst du nur wenige Zutaten:
- Rotwein – er sorgt für das typische Aroma und macht den Kuchen besonders saftig. Ein günstiger trockener Rotwein genügt völlig.
- Eier – sie geben dem Teig Struktur und sorgen für eine lockere Konsistenz.
- Zucker – bringt die nötige Süße und harmoniert perfekt mit Kakao und Rotwein.
- Vanillezucker – verleiht dem Kuchen ein feines Aroma und rundet den Geschmack ab.
- Mehl – die Basis für den lockeren Rührkuchen.
- Backpulver – sorgt dafür, dass der Kuchen schön aufgeht und locker bleibt.
- Pflanzenöl – durch das Öl bleibt der Rotweinkuchen besonders lange saftig.
- Backkakao – sorgt für die intensive Schokoladennote und die dunkle Farbe.
- Raspel Schokolade – die Schokoladenraspel schmelzen teilweise beim Backen und machen den Kuchen besonders lecker.
- Salz – eine kleine Prise genügt, um die Aromen zu verstärken.

Rotweinkuchen mit Öl und Schokolade selber backen
Schritt 1: Zuerst heizt du deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Deine Backform fettest du mit etwas Butter ein und bemehlst sie anschließend. Ich lege gerne noch einen Streifen Backpapier mit in die Form, so lässt sich der Kuchen nach dem Backen einfach mit dem Papier herausheben. Mit Metallklammern fixiere ich die Enden des Backpapiers.

Schritt 2: Die Eier schlägst du mit Zucker, Vanillezucker und Salz für 5 bis 10 Minuten auf höchster Stufe mit der Küchenmaschine schaumig.

Schritt 3: Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver und Kakao) vermischst du gründlich miteinander in einer separaten Schüssel.

Schritt 4: Unter die schaumige Eimasse rührst du das Pflanzenöl sowie den Rotwein.

Schritt 5: Die trockenen Zutaten siebst du nun in den noch flüssigen Rührteig.

Schritt 6: Nun hebst du die gesiebten trockenen Zutaten vorsichtig unter den Teig, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.

Schritt 7: Zuletzt rührst du die Raspel Schokolade ebenfalls sehr vorsichtig in den Rührteig.

Schritt 8: Danach füllst du den Kuchenteig in deine vorbereitete Backform. Den Rotweinkuchen backst du auf der mittleren Schiene des Backofens für ca. 50 Minuten und machst die Stäbchenprobe.

Schritt 9: Den fertigen Kuchen hebst du aus der Kastenform, entfernst das Backpapier und lässt ihn auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.

Schritt 10: Den Puderzucker siebst du in eine Schüssel und verrührst ihn mit dem Rotwein zu einem Zuckerguss bzw. einer Glasur.

Schritt 11: Den abgekühlten Rotweinkuchen überziehst du nun mit der Glasur und gibst ihr etwas Zeit zu trocknen.

Connys Tipps für einen besonders saftigen Rotweinkuchen
Nach vielen gebackenen Rotweinkuchen haben sich einige einfache, aber wirkungsvolle Tipps bewährt. Mit diesen Tricks bleibt der Rührkuchen besonders locker, aromatisch und lange saftig:
- Die richtige Kastenform verwenden
Eine klassische Kastenform sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Der Teig kann dadurch optimal aufgehen und backt gleichmäßig durch. Eine gut eingefettete Form erleichtert außerdem das spätere Herauslösen des Kuchens. - Raspelschokolade statt Schokostreusel verwenden Raspelschokolade schmilzt beim Backen teilweise und sorgt für eine besonders saftige Krume. Sie verteilt sich gleichmäßiger im Teig als viele Schokostreusel. Vollmilch- oder Zartbitterschokolade verleihen dem Kuchen zusätzlich ein intensiveres Aroma.
- Den Rotweinkuchen nicht zu lange backen
Bereits wenige Minuten zu viel Backzeit können den Kuchen austrocknen. Führe gegen Ende der Backzeit immer eine Stäbchenprobe durch. Bleiben nur noch wenige feuchte Krümel am Holzstäbchen haften, ist der Kuchen fertig. - Den Teig nur kurz verrühren
Sobald die trockenen Zutaten eingearbeitet sind, sollte der Teig nicht mehr lange gerührt werden. Zu langes Rühren kann dazu führen, dass der Kuchen kompakter wird. Ein kurz verrührter Teig bleibt besonders locker und luftig. - Den Kuchen vollständig auskühlen lassen
Erst nach dem Auskühlen entwickelt sich die perfekte Konsistenz. Die Aromen von Rotwein, Kakao und Schokolade können sich besser entfalten. Viele finden sogar, dass der Kuchen am nächsten Tag noch saftiger und aromatischer schmeckt. - Richtig aufbewahren
Bewahre den Rotweinkuchen in einer Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke auf. So bleibt er mehrere Tage frisch und trocknet nicht aus. Gut verpackt schmeckt er oft noch nach vier bis fünf Tagen hervorragend.

Welcher Rotwein eignet sich für Rotweinkuchen?
Für Rotweinkuchen brauchst du keinen teuren Wein. Ein trockener oder halbtrockener Rotwein sind ideal. Besonders gut eignen sich:
- Dornfelder
- Merlot
- Spätburgunder
- Trollinger
- Portugieser
Ich verwende meistens einen günstigen Dornfelder aus dem Supermarkt. Da der Wein mit den übrigen Zutaten gebacken wird, gehen feine Geschmacksnuancen ohnehin verloren.
Wenn du dich fragst, ob der Alkohol beim Backen vollständig verdampft, findest du beim VerbraucherFenster Hessen interessante Informationen zum Thema Restalkohol in Speisen und Backwaren.
Kann man den Kuchen mit Öl statt Butter backen?
Ja, und genau das mache ich bei diesem Rezept.
Öl macht den Rotweinkuchen besonders locker und sorgt dafür, dass er länger saftig bleibt. Außerdem lässt sich der Teig deutlich einfacher zubereiten, weil keine Butter geschmolzen oder weich werden muss.
Gerade bei Rührkuchen verwende ich deshalb häufig Öl. Die Ergebnisse sind zuverlässig und der Kuchen bleibt mehrere Tage frisch.

Variationen für das Rotweinkuchen-Rezept
Wenn du den klassischen Rotweinkuchen etwas abwandeln möchtest, kannst du ihn ganz einfach nach deinem Geschmack verfeinern. Diese Varianten haben sich besonders bewährt:
- Mit Zartbitterschokolade: Ersetze die Raspelschokolade ganz oder teilweise durch gehackte Zartbitterschokolade. Dadurch erhält der Kastenkuchen ein intensiveres Schokoladenaroma und eine leicht herbe Note, die hervorragend zum Rotwein passt.
- Rotweinkuchen ohne Rotwein: Wenn Kinder mitessen oder du auf Alkohol verzichten möchtest, kannst du den Rotwein durch roten Traubensaft ersetzen. Der Kuchen bleibt wunderbar saftig und erhält trotzdem eine fruchtige Note.
- Mit Nüssen: Gehackte Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln sorgen für zusätzlichen Biss und ein nussiges Aroma. Besonders Haselnüsse harmonieren wunderbar mit Kakao und Rotwein.
- Mit Schokoglasur: Eine Glasur aus Zartbitter- oder Vollmilchkuvertüre macht den Kuchen noch saftiger und verleiht ihm eine festliche Optik. Perfekt für Geburtstage oder besondere Anlässe.
- Als Gugelhupf backen: Statt einer Kastenform kannst du den Teig auch in einer Gugelhupfform backen. Der Kuchen sieht dadurch besonders dekorativ aus und eignet sich hervorragend für die Kaffeetafel.
- Mit Kirschen: Einige abgetropfte Sauerkirschen im Teig sorgen für eine fruchtige Note und machen den Kuchen noch saftiger.
- Mit winterlichen Gewürzen: Eine Prise Zimt, etwas Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz verleihen dem Rotweinkuchen besonders in der Adventszeit ein herrliches Aroma.
- Mit Schokoladenstückchen: Zusätzlich zu den Schokoraspeln können kleine Schokoladenstückchen untergehoben werden. So entstehen beim Anschneiden besonders leckere Schokoladeninseln im Kuchen.
- Mit Puderzucker: Wer es schlicht mag, bestäubt den ausgekühlten Kuchen einfach mit etwas Puderzucker. Das sieht hübsch aus und unterstreicht den klassischen Charakter des Rezepts.

Wie lange ist Rotweinkuchen haltbar?
Rotweinkuchen gehört zu den Kuchen, die auch nach mehreren Tagen noch wunderbar saftig schmecken. Durch den Rotwein und das Öl bleibt er deutlich länger frisch als viele andere Rührkuchen.
Für die Aufbewahrung solltest du Folgendes beachten:
- Gut verpackt bleibt Rotweinkuchen etwa 4 bis 5 Tage frisch.
- Am besten lagerst du ihn in einer Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke.
- Alternativ kannst du ihn auch in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter aufbewahren.
- Bewahre den Kuchen möglichst bei Zimmertemperatur an einem trockenen Ort auf.
- Im Kühlschrank würde ich ihn nicht lagern, da er dort schneller austrocknen kann und an Aroma verliert.
Tipp: Viele finden sogar, dass Rotweinkuchen am zweiten oder dritten Tag noch besser schmeckt, weil die Aromen von Rotwein, Kakao und Schokolade dann besonders gut durchgezogen sind.
Kann man Rotweinkuchen einfrieren?
Ja, Rotweinkuchen lässt sich problemlos einfrieren und eignet sich hervorragend zum Vorbereiten.
Darauf solltest du achten:
- Den Kuchen vor dem Einfrieren vollständig auskühlen lassen.
- Du kannst ihn entweder am Stück oder bereits in Scheiben portioniert einfrieren.
- Einzelne Scheiben lassen sich später besonders praktisch entnehmen.
- Luftdicht verpackt bleibt Rotweinkuchen im Gefrierschrank bis zu 3 Monate haltbar.
- Zum Schutz vor Gefrierbrand eignen sich Gefrierbeutel oder gut verschließbare Gefrierdosen.
Zum Auftauen einfach einige Stunden bei Zimmertemperatur liegen lassen. Einzelne Scheiben sind meist schon nach kurzer Zeit wieder servierbereit und schmecken fast wie frisch gebacken.

FAQ | Häufige Fragen zum saftigen Rotweinkuchen
Ja. Du kannst den Rotwein durch Traubensaft ersetzen. Der Geschmack verändert sich jedoch etwas. Besonders roter Traubensaft kommt dem ursprünglichen Aroma geschmacklich am nächsten.
Neutrale Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl oder Rapsöl funktionieren am besten. Olivenöl solltest du vermeiden, da sein Eigengeschmack den Kuchen beeinflussen kann.
Raspelschokolade aus Vollmilch oder Zartbitter sorgt für den besten Geschmack. Für ein intensiveres Schokoladenaroma kannst du auch gehackte Zartbitterschokolade verwenden.
Unbedingt. Viele finden sogar, dass Rotweinkuchen am nächsten Tag noch besser schmeckt. Dadurch eignet er sich hervorragend zur Vorbereitung für Feiern und Geburtstage.
Meist wurde er zu lange gebacken oder das Mehl wurde zu stark eingerührt. Auch eine zu hohe Backtemperatur kann dazu führen, dass der Kuchen schneller austrocknet und an Saftigkeit verliert.

Weitere Kuchenklassiker wie bei Oma
Wenn du traditionelle Kuchenrezepte liebst, probiere auch meinen Schokokuchen vom Blech, den Quarkkuchen ohne Boden mit Grieß oder Omas Buttermilchkuchen. Genau wie dieser saftige Rotweinkuchen sind das unkomplizierte Klassiker, die immer gelingen und auf keiner Kaffeetafel fehlen dürfen.

Saftiger Rotweinkuchen wie bei Oma
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Zutaten
Für den Rührteig
- 350 g Mehl Typ 405
- 150 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 150 ml Pflanzenöl Rapsöl oder Sonnenblumenöl
- 40 g Backkakao
- 100 g Raspel Schokolade Zartbitter
- 180 ml Rotwein
- 5 Eier
Für den Zuckerguss
- 150 g Puderzucker
- 3-4 EL Rotwein
Anleitungen
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (25-30 cm) mit Butter einfetten und bemehlen. Optional die Backform mit einem Streifen Backpapier auslegen.
- 5 Eier mit 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz für 5 bis 10 Minuten auf höchster Stufe mit der Küchenmaschine schaumig schlagen.
- 350 g Mehl mit 2 TL Backpulver und 40 g Backkakao (trockene Zutaten) gründlich vermischen.
- 150 ml Pflanzenöl und 180 ml Rotwein vorsichtig unter die Eier-Zucker-Masse rühren.
- Die trockenen Zutaten zum noch flüssigen Rührteig sieben.
- Mit einem Teigschaber oder Schneebesen die trockenen Zutaten vorsichtig unter den Teig heben, so dass keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
- 100 g Raspel Schokolade vorsichtig unter den Teig rühren.
- Den Rührteig in die vorbereitete Kastenform füllen und auf der mittleren Schiene des Backofens für 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
- Den fertigen Rotweinkuchen aus der Backform holen und auf einem Kuchengutter vollständig abkühlen lassen.
- 150 g Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit 3-4 EL Rotwein zu einem Zuckerguss verühren.
- Die Glasur über den Rührkuchen geben und verteilen, anschließend trocknen lassen.
Connys Anmerkungen
Nährwertangaben
Diese Angaben sind Richtwerte und wurden mittels Rezeptrechner errechnet.
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Conny-Susanne
Ich bin Conny – leidenschaftliche Familienköchin, Foodbloggerin und stolze Oma. In meiner Küche wird seit Jahren geschnippelt, probiert und verbessert, oft mit einer guten Portion Humor. Hier findest du nur Rezepte, die in meiner Küche erprobt und gelingsicher sind – einfach, zuverlässig und mit viel Herz. 💛