Dieser Beitrag kann Affiliate Links enthalten. Als Amazon Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Mandorlini sind ein echtes Highlight aus der sizilianischen Küche: außen zart und knusprig, innen saftig mit intensivem Mandelgeschmack. Dieses einfache Rezept für italienisches Mandelgebäck gelingt garantiert und ist perfekt, wenn du schnelle, aromatische Mandel-Marzipan-Plätzchen backen möchtest – egal ob für Gäste, zum Kaffee oder als kleines Geschenk aus der Küche.

Sizilianische Mandorlini – was ist das?
Mandorlini sind ein klassisches italienisches Mandelgebäck, das du unbedingt probieren musst, wenn du Marzipan und Mandeln liebst. Die kleinen sizilianischen Plätzchen sind außen leicht knusprig, innen wunderbar weich und saftig – genau so, wie man es aus dem Italienurlaub kennt.
Im Gegensatz zu vielen klassischen Rezepten habe ich meine Mandorlini bewusst so entwickelt, dass sie besonders aromatisch und gelingsicher sind – mit einem kleinen Schuss Amaretto und einer perfekt abgestimmten Kombination aus Mandeln, Marzipan und etwas Mehl für Stabilität.
Auf italienisch heißen Mandeln „Mandorle“ und du erkennst ganz klar, woher die Mandorlini ihren Namen bekommen haben. Sie bestehen nun einmal zum größten Teil aus Mandeln, die auf Sizilien in großen Plantagen wachsen.
Was macht Mandorlini so besonders?
Mandorlini sind kein „normales“ Gebäck – und genau das macht sie so besonders:
- Intensiver Mandelgeschmack durch gemahlene Mandeln und Marzipan
- Feine Amaretto-Note für echtes Italien-Feeling
- Außen leicht knusprig, innen weich und saftig
- Einfach gemacht ohne komplizierte Technik
Ich habe dieses Rezept mehrfach getestet und angepasst, bis die Konsistenz genau richtig war: stabil genug durch etwas Mehl und Backpulver, aber innen trotzdem schön weich.
Mein Rezept für Italienische Mandorlini geht so einfach und schnell von der Hand, dass du dein Gebäck nach nur 30 Minuten schon genießen kannst.
Ein paar Tipps und Tricks gebe ich dir dennoch mit auf den Weg, denn der Teig klebt und die Mandelblättchen wollen manchmal auch nicht an den Teigkugeln haften bleiben.

Zutaten für sizilianische Mandorlini
Für dieses Mandorlini Rezept brauchst du folgende Zutaten:
- Marzipan Rohmasse
Sorgt für die typische Saftigkeit und das intensive Aroma.
Je hochwertiger das Marzipan, desto besser wird später auch der Geschmack deiner Mandorlini. - Gemahlene Mandeln (blanchiert)
Die Basis des Teigs – fein gemahlen für eine zarte Textur.
Blanchierte Mandeln sind ideal, da sie für eine helle Farbe und ein besonders feines Ergebnis sorgen. - Mehl
Gibt dem Teig etwas mehr Stabilität, damit die Mandorlini ihre Form behalten.
Gleichzeitig verhindert es, dass die Plätzchen beim Backen zu stark verlaufen. - Eiweiß
Bindet die Zutaten und sorgt für die richtige Konsistenz.
Außerdem macht es die Mandorlini innen schön weich und leicht luftig. - Puderzucker
Für eine feine Süße und zum Bestäuben der Plätzchen.
Beim Backen sorgt er für die typische leicht rissige Oberfläche. - Brauner Zucker
Bringt eine leichte Karamellnote und macht die Mandorlini besonders aromatisch.
Zusätzlich unterstützt er die schöne goldene Farbe beim Backen. - Amaretto
Gibt den typischen italienischen Geschmack – dezent, aber unglaublich lecker.
Er verstärkt das Mandelaroma und macht das Gebäck besonders rund im Geschmack. - Backpulver
Sorgt dafür, dass die Mandorlini schön locker werden.
So bleiben sie innen weich und bekommen trotzdem eine leichte Struktur. - Mandelblättchen
Für die Optik und einen leichten Crunch außen.
Sie geben den Mandorlini den typischen italienischen Look und sorgen für extra Biss.

Mandorlini einfach selber machen Schritt für Schritt
Hier führe ich dich mit Bildern durch das Rezept – die genauen Zutatenmengen und die praktische Druckansicht findest du weiter unten gesammelt in der Rezeptkarte.
Teig vorbereiten
Schritt 1: Du heizt zuerst deinen Backofen vor, wähle die Einstellung 170 °C Ober/Unterhitze. Anschließend rührst du alle Zutaten bis auf die blanchierten gehobelten Mandeln und den Puderzucker, den du noch zum Bestäuben brauchst, zu einem homogenen Teig. Der Teig wird am Ende sehr dick sein und anständig kleben.

Mandorlini formen
Schritt 2: Nun formst du mit den Händen kleine Kugeln mit einem Durchmesser von ca. 3 cm. Möchtest du am Ende schöne gleichmäßige Kugeln haben, dann empehle ich dir, den Teig abzuwiegen. 20 Gramm pro Kugel sind eine gute Menge und du solltest dann ca. 25 bis 30 Kugeln aus dem Teig bekommen.
Durch den klebrigen Teig kann das Formen der Mandorlinis mit den Händen zu einer ziemlich unangenehmen und klebrigen Angelegenheit werden.
Deshalb mein Tipp: Stelle dir eine kleine Schale mit kaltem Wasser bereit und tauche deine Hände zwischendurch immer wieder in das Wasser bevor du ein neues Mandorlini formst. Du wirst sehen, dann funktioniert es ohne Probleme.

Schritt 3: Dann tauchst du die Kugeln in kaltes Wasser und wälzt sie anschließend in den Mandelblättchen. Durch das Benetzen mit Wasser haften die Mandelblättchen besser an den Kugeln. Sollten sie wieder abfallen, dann kannst du die Mandelblättchen auch etwas in den Teig stecken und mit den Fingern andrücken.

Backen & Bestäuben
Schritt 4: Die Mandorlini setzt du auf ein Backblech, welches du zuvor mit Backpapier oder einer Dauerbackfolie bestückt hast. Achte auf ein wenig Abstand zwischen ihnen, damit sie sich nicht berühren beim Backen.
Auf der mittleren Schiene des Backofens backst du nun die Mandorlini ca. 12 bis 15 Minuten, bis sie leicht goldgelb aussehen. Sie sollten nicht zu dunkel werden und können leicht aufspringen bzw. einreißen.

Schritt 5: Nach dem Backen lässt du die Mandorlini auf dem Blech oder einem Auskühlgitter vollständig auskühlen und bestaübst sie anschließend mit etwas Puderzucker.

Connys Tipps für perfekte Mandorlini (wie in Italien)
- Teig nicht zu trocken machen – er darf klebrig sein
Der Teig sollte sich weich anfühlen und kann an den Händen kleben. Genau diese Konsistenz sorgt später dafür, dass die Mandorlini innen schön saftig bleiben und nicht trocken werden. - Backzeit im Auge behalten – zu lang = trocken
Mandorlini brauchen nicht lange im Ofen. Sobald sie außen leicht goldbraun sind, solltest du sie herausnehmen – innen dürfen sie ruhig noch weich sein, da sie beim Abkühlen nachziehen. - Hochwertiges Marzipan verwenden – das macht den Unterschied
Gutes Marzipan hat einen hohen Mandelanteil und bringt deutlich mehr Aroma mit. Gerade bei so wenigen Zutaten entscheidet die Qualität hier wirklich über den Geschmack. - Gemahlene Mandeln fein wählen oder frisch mahlen
Je feiner die Mandeln, desto zarter wird die Textur. Grobe Mandeln können die Mandorlini etwas bröseliger machen und das Mundgefühl verändern. - Amaretto gezielt einsetzen für mehr Aroma
Schon eine kleine Menge reicht aus, um den typischen italienischen Geschmack zu unterstreichen. Zu viel sollte es aber nicht sein, damit der Teig nicht zu weich wird. - Mandelblättchen leicht andrücken
Wenn du sie auf die Mandorlini gibst, drücke sie sanft in den Teig. So halten sie beim Backen besser und sorgen für eine schöne Optik und einen feinen Crunch.
Ich habe wirklich einige Varianten ausprobiert – und genau diese Kombination aus leicht weichem Teig, kurzer Backzeit und gutem Marzipan bringt die perfekte Konsistenz wie beim italienischen Bäcker.

Häufige Fehler vermeiden
- Zu lange gebacken: Mandorlini werden trocken
Einer der häufigsten Fehler ist eine zu lange Backzeit. Mandorlini sollten außen nur leicht Farbe bekommen und innen noch weich sein. Wenn sie im Ofen zu dunkel werden, verlieren sie ihre typische saftige Konsistenz und werden schnell trocken. - Zu viel Mehl: Teig wird fest statt saftig
Mehl gibt zwar Stabilität, aber zu viel davon macht die Mandorlini kompakt und trocken. Der Teig sollte weich und klebrig bleiben – genau das sorgt später für die perfekte, zarte Textur. - Zu wenig Feuchtigkeit: Plätzchen reißen oder werden bröselig
Wenn der Teig zu trocken ist, lassen sich die Mandorlini schlecht formen und reißen beim Backen. Achte darauf, dass genug Eiweiß und Marzipan im Teig sind – sie sorgen für die nötige Feuchtigkeit. - Zu viel Flüssigkeit: Mandorlini verlaufen beim Backen
Ist der Teig zu weich (z. B. durch zu viel Amaretto oder Eiweiß), verlieren die Plätzchen ihre Form. In diesem Fall einfach etwas mehr gemahlene Mandeln oder minimal Mehl ergänzen. - Zu hohe Backtemperatur: außen zu dunkel, innen noch roh
Wenn der Ofen zu heiß ist, bräunen die Mandorlini außen zu schnell, während sie innen noch nicht die richtige Konsistenz haben. Eine moderate Temperatur sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.
So bekommst du genau die Konsistenz hin, die man aus Italien kennt: außen zart, innen herrlich weich und saftig.

Variationen für Mandorlini
Mit Zitrone oder Orange
Etwas Abrieb von Zitrone oder Orange bringt eine wunderbar frische, mediterrane Note in den Teig.
Gerade die Kombination aus Mandeln, Marzipan und Zitrus passt perfekt zusammen und macht die Mandorlini geschmacklich noch feiner. Achte darauf, nur die äußere Schale (ohne das Weiße) zu verwenden, damit keine Bitterstoffe entstehen.
Mit extra Mandelblättchen
Mandelblättchen sorgen nicht nur für eine schöne Optik, sondern auch für einen feinen Crunch.
Du kannst sie entweder vor dem Backen leicht in den Teig drücken oder die Mandorlini darin wälzen. Beim Backen rösten sie leicht und verstärken das Mandelaroma zusätzlich – richtig lecker!
Ohne Amaretto
Wenn du auf Alkohol verzichten möchtest, kannst du den Amaretto ganz einfach ersetzen.
Verwende stattdessen etwas Milch oder Wasser und ein paar Tropfen Bittermandelaroma. Der Geschmack wird dadurch etwas milder, aber die Mandorlini bleiben trotzdem schön saftig und aromatisch.
Mit Pistazien
Ersetze einen Teil der Mandeln durch fein gemahlene Pistazien oder bestreue die Mandorlini mit gehackten Pistazien.
Das sorgt nicht nur für einen leicht nussigen, edlen Geschmack, sondern auch für eine tolle grüne Farbe – perfekt fürs Auge!
Mit Schokolade
Für alle Schoko-Fans: Einfach ein paar Schokostückchen oder gehackte Zartbitterschokolade in den Teig geben.
Die Kombination aus Mandeln, Marzipan und Schokolade ist einfach unschlagbar und macht die Mandorlini noch saftiger und etwas „dessertartiger“.

Mandorlini aufbewahren, haltbar machen & einfrieren
- Haltbarkeit bei Zimmertemperatur
In einer luftdichten Dose bleiben die Mandorlini etwa 5–7 Tage frisch.
Am nächsten Tag schmecken sie oft sogar noch besser, weil sie schön durchgezogen sind und ihr Aroma sich voll entfaltet. - Richtig aufbewahren für maximale Saftigkeit
Lagere die Mandorlini am besten in einer gut verschlossenen Dose, damit sie nicht austrocknen.
Wenn du sie besonders weich halten möchtest, kannst du ein kleines Stück Apfel mit in die Dose legen – das gibt Feuchtigkeit ab. - Mandorlini einfrieren
Die Plätzchen lassen sich problemlos einfrieren und sind so mehrere Wochen haltbar.
Wichtig ist, sie luftdicht zu verpacken, damit sie keinen Gefrierbrand bekommen. - Auftauen und genießen
Nach dem Auftauen sind die Mandorlini wieder schön weich und saftig.
Am besten lässt du sie einfach bei Zimmertemperatur auftauen – so behalten sie ihre perfekte Konsistenz.

Wann und wie serviert man Mandorlini?
Mandorlini sind unglaublich vielseitig und passen zu vielen Gelegenheiten:
- Zum Kaffee oder Espresso
Ganz klassisch werden Mandorlini in Italien zum Espresso serviert.
Durch ihre leichte Süße und die saftige Konsistenz harmonieren sie perfekt mit kräftigem Kaffee – ideal für die kleine Auszeit zwischendurch. - Als Dessert
Mandorlini eignen sich wunderbar als schnelles Dessert nach dem Essen.
Besonders lecker sind sie in Kombination mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas Sahne – einfach, aber richtig gut. - Als Mitbringsel
Die kleinen Mandelplätzchen sind perfekt, wenn du etwas Selbstgemachtes verschenken möchtest.
Hübsch verpackt in einer Dose oder einem Glas kommen sie wie auch meine Spekulatiuskugeln und Eierlikörkugeln immer gut an und wirken gleich ein bisschen wie aus einer italienischen Pasticceria. - Auf dem Plätzchenteller
Gerade in der Weihnachtszeit sind Mandorlini eine tolle Abwechslung zu klassischen Plätzchen wie Zimtsterne oder Vanillekipferl.
Sie bringen ein bisschen italienisches Flair auf den Teller und sorgen durch ihre weiche Konsistenz für Vielfalt neben knusprigem Gebäck.

FAQ | Häufige Fragen zu sizilianischem Mandelgebäck
Der Teig ist zu weich oder enthält zu viel Flüssigkeit. Etwas mehr Mandeln oder Mehl hilft sofort.
Achte außerdem darauf, den Teig vor dem Formen kurz ruhen zu lassen – so wird er oft etwas stabiler.
Meist liegt es an zu langer Backzeit oder zu viel Mehl im Teig.
Backe die Mandorlini lieber etwas kürzer, damit sie innen schön weich und saftig bleiben.
Ja, das geht problemlos. Er sorgt aber für das typische Aroma.
Du kannst ihn einfach durch etwas Milch oder Wasser und ein paar Tropfen Bittermandelaroma ersetzen.
Blanchierte, fein gemahlene Mandeln sorgen für die beste Konsistenz und den feinsten Geschmack.
Sie geben dem Gebäck außerdem eine schöne helle Farbe und eine besonders zarte Textur.
Amaretti: eher luftig, außen knusprig, innen leicht weich – aber insgesamt trockener, ohne Marzipan und Mandelblättchen
Mandorlini: deutlich saftiger und kompakter durch Marzipan


Sizilianische Mandorlini Rezept
Sterne anklicken zum BewertenNützliche Helfer
Zutaten
- 200 g Marzipan Rohmasse
- 150 g blanchierte gemahlene Mandeln
- 100 g Puderzucker
- 75 g Brauner Rohrzucker
- 25 g Mehl Typ 405
- 30 ml Amaretto alternativ: 30 ml Wasser und 10 Tropfen Bittermandelaroma
- 1 TL Backpulver
- 1 Eiweiß
- 100 g Mandelblättchen (blanchierte gehobelte Mandeln)
- etwas Puderzucker zum Bestäuben
Anleitungen
- Backofen auf 170 °C Ober/Unterhitze vorheizen. 200 g Marzipan Rohmasse, 150 g blanchierte gemahlene Mandeln, 100 g Puderzucker, 75 g Brauner Rohrzucker, 25 g Mehl, 30 ml Amaretto, 1 TL Backpulver und 1 Eiweiß gut miteinander verrühren. Es entsteht ein dicker, ziemlich klebriger Teig.
- Aus dem Plätzchenteig kleine Kugeln mit einem Durchmesser von ca. 3 cm formen. Du kannst die Kugeln Stück für Stück abwiegen, um sie gleichmäßig groß zu bekommen. Meine Kugeln habe ich abgewogen und jede hatte ein Gewicht von ca. 20 Gramm. Beachte die Notizen unter diesem Rezept.
- Die Kugeln mit kaltem Wasser anfeuchten und in 100 g Mandelblättchen wälzen. Mit den Fingern rundherum leicht andrücken. Sollten sie wieder abfallen, kannst du sie auch in den Teig stecken.
- Die Mandorlinis mit leichtem Abstand zueinander auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie bestücktes Backblech setzen und auf der mittleren Schiene des Backofens für ca. 12 bis 15 Minuten backen, bis sie eine leicht goldgelbe Farbe angenommen haben. Sie sollten leicht aufspringen und nicht zu dunkel werden. Die Plätzchen danach vollständig auskühlen lassen.
- Zum Schluss mit etwas Puderzucker bestauben und in einer Keksdose oder einem luftdichten Behälter aufbewahren.
Connys Anmerkungen
Nährwertangaben
Diese Angaben sind Richtwerte und wurden mittels Rezeptrechner errechnet.
WIE GEFÄLLT DIR MEIN REZEPT?
Hast du das Rezept schon ausprobiert? Dann erzähl mir gern, wie es dir gelungen ist! Hinterlasse einfach einen Kommentar hier unter dem Beitrag oder schreib mir auf Instagram, wie dir das Rezept geschmeckt hat. Ich freue mich über dein Feedback – ob Lob, Anregungen oder nette Kritik – alles ist willkommen! Liebe Grüße













Liebe Conny,
deine Mandorlini sehen so gut aus! Mandeln und Marzipan mag ich so gerne und deshalb würden sie mir bestimmt schmecken. Da nehme ich mir gleich mal 2-3 Stück 😉
Liebe Grüße, Bettina